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Auch die Form in der Wissen produziert und diskutiert wird ist politisch! / The way knowledge is produced and debated is political!

Wir finden es wichtig Hierarchien entgegen zu wirken und einen Raum zu gestalten, der Diskussionen ermöglicht, in denen Menschen gleichberechtigt und respektvoll miteinander Ideen austauschen, kritisieren, scheitern, streiten, Theorien/Aktionsformen ausprobieren... können.

Wir wollen Räume schaffen, in denen Menschen sich wohl fühlen und ernst genommen werden, egal ob sie sich im jeweiligen Thema/Kontext bewegen oder sich spontan für etwas interessieren.

Wir wollen nicht nur Hierarchien in Bezug auf unterschiedliche Wissensstände und Erfahrungen entgegenwirken, sondern auch verhindern dass sie z.B. über sexistisches oder rassistisches Redeverhalten produziert werden. (Siehe einen tollen Text der AG GenderKiller in Berlin zu "antisexistischem Redeverhalten").

Für die queer-feministischen Tage wünschen wir uns deshalb:
Expert_innentum nicht zu reproduzieren, wie zum Beispiel durch einen langen Vortrag, an dessen Ende höchstens noch Fragen an die_den Vortragende_n gestellt werden können. In Diskussionen kommen spannende Punkte und besonders auch Widersprüche und Konfliktpunkte eher heraus (Dabei soll aber kein Zwang entstehen, dass sich alle einbringen müssen. Es ist klarerweise auch ok, einfach nur zuzuhören.)

Gut vorstellen könnten wir uns: Inputs in jeglicher Form (kleiner Vortrag, Film, Bild, kurzer Text, Performance) als Einstieg für Diskussionen oder Workshops, das gemeinsame Erarbeiten von kurzen Texten, offene Diskussionsrunden, Open-Space-Konzepte, ...

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The way knowledge is produced and debates are carried out is political! That's why we think it's important to flatten hierarchies, to create a space where it is possible for everyone to discuss, exchange ideas, criticise, fail, quarrel, try things/theories/forms of action ... in a respectful way and all enjoying equality.
We want to arrange a space for each individual to feel welcome and to be taken seriously, independent of whether they are familiar with the topic/context or interested spontaneously.
That means to dismantle hierarchies created by different background knowledge and experience but also hierarchies produced eg by sexist or racist behaviour and language/modes of speaking.

During the queer-feminist days we don't want to reproduce a typical expert status, by eg giving a long lecture, where all but one can only participate in a short discussion at the end. Especially during discussions important points, conflicts and inconsistencies show up. (Still there should be no pressure to participate for everyone - of course also listening is welcome.)
We prefer short inputs (speeches, films, pictures, texts, performances) or some collective work as a starting point for discussions or workshops as well as open space concepts or the like.

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